Übung „Massenanfall von Verletzten“ in Edemissen

Datum: 24 April 2026
Alarmzeit: 16:30 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
Dauer: 7 Stunden
Art: Med. Einsatz > ManV15 
Einsatzort: Gewerbegebiet Edemissen
Mannschaftsstärke: 24
Fahrzeuge: ELW1 , ELWII , KdoW , MTW Verpflegung , MTW4 , RTW1 , RTW3 , RTW4 
Weitere Kräfte: Feuerwehr , Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Unsere Bereitschaft nahm an einer groß angelegten Rettungsdienstübung des Landkreises in Edemissen teil. Angenommen wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) infolge einer Verpuffung nach einer Gasgrill-Explosion.

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein realistisches Schadensbild mit zahlreichen verletzten Personen. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten sowie die Abläufe bei einem MANV zu trainieren und weiter zu festigen.

Das Übungsszenario stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten:
Mehrere Verletzte mussten gesichtet, priorisiert und anschließend medizinisch versorgt werden. Parallel galt es, die Einsatzstelle zu strukturieren und die Kommunikation zwischen den Kräften sicherzustellen.

Unsere Bereitschaft war mit mehreren Einheiten vor Ort vertreten:

  • Ein Rettungswagen zur Simulation des Regelrettungsdienstes
  • Zwei Rettungswagen unserer ManV-T-Einheit
  • Die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UGSanEL)
  • Ein Betreuungstrupp zur Betreuung der unverletzten Betroffenen

Die Kräfte arbeiteten eng zusammen und konnten die vorgesehenen Abläufe strukturiert und zielgerichtet umsetzen.

Parallel zum Übungsgeschehen stellte unsere Verpflegungsgruppe die Versorgung aller Einsatzkräfte sicher. Am Feuerwehrhaus Abbensen wurden im Anschluss an die Übung warme Verpflegung sowie Getränke ausgegeben, ein wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft und zum Wohlbefinden aller Beteiligten.

Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig das Zusammenspiel aller Organisationen im Einsatzfall ist. Durch das realitätsnahe Szenario konnten wertvolle Erkenntnisse gewonnen und bestehende Abläufe weiter optimiert werden.

Ein herzlicher Dank gilt dem Landkreis für die Organisation sowie allen beteiligten Kräften für die engagierte Teilnahme.